Direkt zum Hauptbereich

My Sweet Lord von George Harrison

My Sweet Lord ist ein Lied von George Harrison, das dieser 1970 für sein Soloalbum All Things Must Pass aufnahm . Es gilt als eines der berühmtesten Plagiate der Musikgeschichte.

Das Stück entstand Mitte
Dezember 1969 in Kopenhagen.. Wie George Harrison selbst sagte, war er inspiriert durch den Gospel-Song Oh Happy Day von den Edwin Hawkins Singers.  Geschrieben ist das Lied in der Tonart E-Dur.   Produziert wurde er von George Harrison und Phil Spector unter Mitwirkung vieler ehemaliger (oder nahestehenden) Beatles Musiker (Ringo Starr, Eric Clapton, Billy Preston, Klaus Voormann ...)


My Sweet Lord ist ein Gebet  an Gott, den Herrn (Lord),  in acht Versen.  Darin wünscht sich (want) der Autor fünf Dinge: den Herrn zu sehen (see, Verszeilen 1 und 3), mit ihm zusammen zu sein (be with, Verszeile 2), ihn zu kennen (know, Verszeile 5) mit ihm zusammen zu gehen (go with, Verszeile 6), ihm zu zeigen (show, Verszeile 7), dass die Erfüllung dieser Wünsche nicht lange dauern wird (won’t take long), was er jedoch in den Verszeilen 3 und 4 noch behauptet hatte (it takes so long).
Der Chor antwortet auf Harrisons Zeilen im ersten Teil mit dem jüdisch-christlichen Ruf Halleluja, im zweiten Teil mit dem hinduistischen Hare-Krishna-Mantra. Harrison wollte damit zeigen, dass diese beiden Ausdrücke ziemlich das Gleiche (quite the same thing) sind.

Besetzung:

 George Harrison: Gesang, Chorgesang, Akustikgitarre, Slidegitarre
 Eric Clapton: Gitarre
 Billy Preston: Klavier
 Bobby Whitlock: Klavier
 Klaus Voormann: E-Bass
 Gary Wright: E-Piano
 Pete Ham: Akustikgitarre
 Tom Evans: Akustikgitarre
 Joey Molland: Akustikgitarre
 John Barham: Streicherarrangement, möglicherweise Harmonium
 Ringo Starr: Schlagzeug
 Jim Gordon: Schlagzeug
 Mike Gibbins: Perkussion

Am 10. Februar 1971,  kam es zu einer Plagiats­klage. Der Vorwurf: Harrison habe die Melodie des Titels bei den Chiffons, einer US-amerikanischen Girlgroup der 1960er Jahre, gestohlen. Im Februar 1963 hatten sie mit ihrem Lied He’s So Fine einen Millionenseller . Sieben Jahre später veröffentlichte George Harrison My Sweet Lord, dessen Melodielinie und Hookline dem Chiffons-Titel stark ähnelten. Der Kläger war die Bright Tunes Music Corp. als Rechteinhaber an der Komposition He’s so Fine.

Das Gericht stellte fest das ein „unbeabsichtigtes Plagiat“ unterlaufen war.  Als zu zahlender Betrag wurden 1.599.987 US-Dollar festgesetzt. Eine zwielichtige Rolle in der Geschichte spielte Allen Klein, der seit 1969 als Manager für die Beatles tätig war und auch George Harrison vertrat. Er war unter anderem bei der Organisation des Konzerts für Bangladesch beteiligt. Klein nutzte sein Insiderwissen, um Bright Tunes sämtliche Copyright-Rechte abzukaufen und sich damit die zu erwartenden Zahlungen aus dem Plagiatsprozess zu sichern. Dieser Plan ging allerdings nicht auf, denn das Gericht urteilte, dass Klein keinen finanziellen Vorteil aus der Verletzung seiner Fürsorgepflicht gegenüber Harrison ziehen dürfe.

Als Reaktion auf die Querelen um My Sweet Lord veröffentlichte Harrison im Jahr 1976 die Single This Song. In diesem Lied setzte er sich auf ironische Weise mit den Vorgängen auseinander. So heißt es im Text unter anderem:

 “This song ain’t black or white and as far as I know don’t infringe on anyone’s copyright …”
 „Dieses Lied ist weder schwarz noch weiß und so weit ich es beurteilen kann, verstößt es gegen keine Urheberrechte…“
– George Harrison: This Song, 1976
 und in Anspielung auf den Prozessgegner Bright Tunes findet sich die Zeile
 “This tune has nothing Bright about it…”
 „Diese Melodie enthält nichts von Bright…“
– George Harrison: This Song, 1976

Beim Concert for George im Jahr 2002 wurde My Sweet Lord von Billy Preston aufgeführt




 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Texte und Daten u.a. von Wikipeda.org

Nr. 1 Hits Charts (Datenstand: 01.05.2022)

 

Deutschland:
Harry Styles – As It Was (seit 22. April)
Österreich:
Harry Styles – As It Was (seit 12. April)
Schweiz:
Harry Styles – As It Was (seit 10. April)
Großbritannien:
Harry Styles – As It Was (seit 8. April)
Vereinigte Staaten:
Harry Styles – As It Was (seit 19. April)
Australien: Jack Harlow – First Class (seit 18. April)
Belgien (Flandern): Harry Styles – As It Was (seit 9. April)
Belgien (Wallonie): Harry Styles – As It Was (seit 9. April)
Brasilien: Xamã, Gustah & Neo Beats – Malvadão 3 (seit 1. Januar)
Bulgarien: Tove Lo – How Long (seit 1. April)
Dänemark: Andreas Odbjerg – Hjem fra fabrikken (seit 29. April)
Finnland: Pehmoaino – Haluun takas mun perhoset (seit 10. April)
Frankreich: Disiz – Rencontre (seit 1. April)
Griechenland: Γιώργος Σαμπάνης / Giorgos Sabanis – Άσε Με Να Σε Προσέχω / Ase me na se prosecho (seit 27. März)
Indien: Glass Animals – Heat Waves (seit 7. Januar)
Irland: Harry Styles – As It Was (seit 8. April)
Italien: Rhove – Shakerando (seit 21. April)
Japan: Nogizaka46 – Actually... (seit 21. März)
Kanada: Pink Floyd feat. Andriy Khlyvnyuk – Hey, Hey, Rise Up! (seit 18. April)
Kolumbien: Alejo, Feid & Robi – Pantysito (seit 1. April)
Kroatien: Igor Delač – Ne zaboravi (seit 11. April)
Malaysia: Bigbang – Still Life (seit 1. April)
Mexiko: Gera MX & Christian Nodal – Botella tras botella (seit 23. April)
Neuseeland: Jack Harlow – First Class (seit 18. April)
Niederlande: Harry Styles – As It Was (seit 16. April)
Norwegen: Ballinciaga feat. David Mokel – Dans på bordet (seit 18. März)
Polen: Bryska – Odbicie (Mark Neve Remix) (seit 19. März)
Portugal: Pedro Sampaio & MC Pedrinho – Dançarina (seit 21. Februar)
Schweden: Loam & Adaam – Fakka ur (seit 18. April)
Singapur: Harry Styles – As It Was (seit 8. April)
Slowakei: Ed Sheeran – Overpass Graffiti (seit 18. April)
Spanien: Alejo, Feid & Robi – Pantysito (seit 7. April)
Südafrika: Daliwonga feat. Mellow & Sleazy & M.J – Abo mvelo (seit 21. März)
Südkorea: (G)I-DLE – Tomboy (seit 12. März)
Tschechien: Gabry Ponte, Lumix & Prezioso – Thunder (seit 25. April)
Ungarn: Gayle – Abcdefu (seit 17. März)

Serien nach Streamingplattform:

 📺📺📺📺📺📺📺

Beliebte Posts aus diesem Blog

7. Januar Geburtstage

  7. Januar Geburtstage Don Payne , US-amerikanischer Bassist, wird 89. Leona Williams , (geborene Leona Belle Helton) US-amerikanische Bassistin von Loretta Lynn (siehe auch Helton Family Band ), wird 79. Mike McCartney , (geb. Peter Michael McCartney), britischer Sänger bei The Scaffold , wird 78 Jahre alt. Dave Cousins , britischer Frontmann von Strawbs , wird 77. Jann Wenner , US-amerikanischer Herausgeber des Rolling Stone- Magazins, wird 76. Kenny Loggins , (geb. Kenneth Clark Loggins) US-amerikanischer Sänger und Songwriter , wird 74 Jahre alt. Marshall Chapman , US - amerikanischer Singer-Songwriter , wird 73 Jahre alt. Juan Gabriel , mexikanischer Sänger und Songwriter, wird 72. Kathy Valentine , US-amerikanische Bassistin bei The Go-Go's , wird 63. David Lee Murphy , US-amerikanischer Country-Sänger, wird 63. John Colianni , US- amerikanischer Jazzpianist , wird 59 Jahre alt . Five for Fighting , geboren als Vladimir John Ondrasik III, US - amerikanischer Singer-Songwrite

42 Alles oder nichts Nashville (2012–2018)

Rayna organisiert ein Benefizkonzert in Fort Campbell, nachdem sie herausgefunden hat, dass Luke in Afghanistan verwundet wurde, was ihn dazu zwingt, seine Tournee abzubrechen. Deacon und Maddie kommen sich noch näher, als sie eine neue Wende in ihrer Zukunft einleiten, während Teddy das Gefühl bekommt, dass sich seine Familie immer weiter von ihm entfernt. Juliette ist von Schuldgefühlen geplagt, da sie weiß, dass sie mit dem Rücken zur Wand steht, nachdem Jeff gedroht hat, Avery die Wahrheit zu sagen. Gunnar steht unter dem Druck, Avery das Geheimnis über Juliette zu offenbaren, bis Zoey ihn daran erinnert, dass sein Berufs- und Privatleben getrennt bleiben müssen. In der Zwischenzeit beginnen Will und Layla mit den Dreharbeiten für ihre neue Reality-Show. Lieder     Then I Was Loved By You (Will)     Don't Put Dirt on My Grave Just Yet (Juliette & Luke)     Closer to Nowhere (Kellie Pickler)     A Life That's Good (Rayna, Maddie, Daphne & Deacon)  mit:     Chaley Ros

43 Dem Glück so nah Nashville (2012–2018)

Während Wills Album mit Jeff Fordhams pekuniärer Hilfe in den Verkaufszahlen steigt, bittet Rayna Teddy um Hilfe bei der Organisation eines großen Gratiskonzerts auf dem LP Field, um die Aufmerksamkeit auf die Anfänge von Highway 65 zu lenken. Sie tritt dort mit Luke auf und singt vor tausend Fans ein Duett mit Juliette. Zoey, Avery und Gunnar spielen bei einem Benefizkonzert für Deacons Wohltätigkeitsorganisation. Avery plant, dort ein Lied zu spielen, das er für Juliette geschrieben hat. Doch als es an der Zeit ist, es zu singen, versteht er nicht, warum sie nicht anwesend ist. Zur gleichen Zeit trifft Scarlett eine Entscheidung über ihre Zukunft in der Musikbranche. Lieder     One Light Shining (Avery)     He Ain't Gonna Change (Rayna & Juliette)     Ball and Chain (Luke & Rayna)     It Ain't Yours to Throw Away (Gunnar & Scarlett)  mit:     Judith Hoag (Tandy Hampton)     Chaley Rose (Zoey)     Oliver Hudson (Jeff Fordham)     Aubrey Peeples (Layla)     Ed Amatr